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Laufsport: Kassel Marathon Läufer nutzen 38. Hermannslauf als lange Ausdauereinheit
Frank Hansmann - wie ein Sieger ins Ziel!
Warburg/Bielefeld(als). Der Lauf vom Hermannsdenkmal bis zur Bielefelder Sparrenburg zieht immer wieder die Läuferinnen und Läufer in seinen Bann. So auch die Ausdauersportlern der LG Bauerkamp Warburg und Teilnehmer des Kassel Marathon Stützpunktes, die am letzten Aprilsonntag die 31,1 Kilometer in Angriff nahmen.
Zusammen mit Rainer Bettermann lief Frank Hansmann den Traditionslauf an. Bis Oerlinghausen blieben die beiden Läufer der LG Bauerkamp Warburg zusammen bevor Frank Hansmann das Tempo anzog. Eine Zeit von unter 2:30 Stunden hatte der Warburger schon im Hinterkopf und überquerte dann auch die Ziellinie auf der Promenade nach 2:29:10 Stunden. Sein Vereinskollege Bettermann traf, bei bester Laune, nach 2:34:09 Stunden ein. Marathon Stützpunktläufer Markus Thonemann wie auch Benedikt Temming (LG Bauerkamp Warburg) hatten mit Hermann Menne einen erfahrenen Hermannsläufer an ihrer Seite. Zum fünften mal ist der Menner jetzt schon dabei gewesen und nahm die zwei Erststarter unter seine „Fittiche“. Zusammen genossen die drei Ausdauersportler das Bad in der Zuschauermenge auf der langen Zielgerade. 2:54:31 Stunden für den Fußballer des VfB Körbecke Thonemann, 2:55:25 Stunden für den LG Bauerkamp Läufer Menne und 2:56:01 Stunden für Vereinskamerad Temming - nur die unterschiedliche Überquerung der Startlinie sorgte für die Zeitunterschiede. Einmalig! Für die meisten ist der Hermannslauf schon das Maß aller Dinge, doch für Michael Kohlbrok war er die Krönung des Wochenendes. Schon Tags zuvor hatte der Ultraläufer der LG Bauerkamp die Harzquerung absolviert und dabei 51 Kilometer zurückgelegt. Das er die Querung des Teuteburger Waldes in 3:01:56 Stunden absolvierte zeugt von „guten Beinen“ und guter Kondition.

Foto(Menne): Die Hermannsläufer der LG Bauerkamp Warburg v.l. Benedikt Temming, Rainer Bettermann, Hermann Menne, Frank Hansmann und Michael Kohlbrok.