Laufsport: Zweiter Laktattest für die E.ON Kassel Marathon Teilnehmer in Warburg
Rundendrehen für den Leistungszustand
Warburg(als). Für siebzehn Läuferinnen und Läufer der E.ON Kassel Marathon Stützpunkte Breuna, Hofgeismar und Warburg hieß es letzten Samstag „Rundendrehen“. Das Team um Prof. Dr. Hottenrott der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führte auf dem Warburger Hüffertsportplatz den abschließenden Laktattest durch. Anfang Februar traten die kommenden Marathon Absolventen zum ersten „Ohrenstechen“ an um ihren Leistungstand beurteilen zu können. Jetzt, sieben Wochen vor dem Stichtag, schickten Professor Hottenrott, Leiter des Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG), sowie der Hauptorganisator des Kassel Marathon Winfried Aufenanger, die Läufer in den Stufentest. Auch ohne schon die Ergebnisse zu kennen ist jetzt schon klar das sich viele der Stützpunktteilnehmer steigern konnten. Mit den ermittelten Daten aus Laktatwert und Pulsfrequenz wird für die Läuferinnen und Läufer der restliche Trainingsplan bis zum Marathon am 01. Juni erstellt.
Laktatfeldstufentest:
Ein Feldstufentest bietet eine ökonomische und zuverlässige Möglichkeit, die Laufausdauer einer größeren Sportlergruppe zu überprüfen. Beim Feldstufentest können mehrere Sportler pro Test bei definiertem Tempo auf einer 400m Bahn laufen. Nach einer Laufstrecke von 1200m werden jeweils Herzfrequenz und Laktat jedes Sportlers gemessen. Nach jeder Stufe (3 bis 6) wird in der folgenden das Tempo erhöht, bis der Proband sein Leistungsmaximum erreicht bzw. die vorgebene Zeitvorgabe nicht mehr schafft.
Foto(Selter): Prof. Dr. Kuno Hottenrott vom Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG) entnimmt Bernward Rex Blut für den Laktattest während der kommende Marathonläufer seine Pulsfrequenz misst.
Foto(Selter): Prof. Dr. Kuno Hottenrott vom Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG) entnimmt der Warburger Stützpunktläuferin Silke Schmidt Blut für die Laktatbestimmung.


