Sie sind hier: Aktivitäten 2007

Laufsport: Zwei LG Läufer mit ein paar Hürden über 63,3 Kilometer rund um Remscheid
Kohlbrok und Emde bewältigen Ultramarathon
Warburg/Lennep(als). Ziel eines jeden ambitionierten Läufers ist der Marathon. Doch für manche geht es bzw. muß es noch weiter gehen. Michael Kohlbrok und Rainer Emde nahmen beim Röntgenlauf 2007 die 63,3 Kilometer in Angriff. Beim Ultra-Marathon rund um Remscheid lernten die beiden Ausdauersportler der LG Bauerkamp Warburg die Höhen und Tiefen einer solch langen Distanz kennen.
Ein Tag zuvor angereist, Rainer Emde nächtigte bei einem Freund in der Nähe, nutzte Michael Kohlbrok das Angebot sein Nachtquartier in der Turnhalle des Sportzentrum Hackenberg aufzuschlagen, denn am Veranstaltungstag war um 6:20 Uhr aufstehen angesagt. Um 8:30 erfolgte dann der Startschuss in Remscheid-Lennep und nach einer Schleife durch den Ort ging es hinaus ins Grüne auf den „Röntgenweg“. Auf dem Papier erwartete die zwei Ultraläufer eine anspruchsvolles Streckenprofil mit insgesamt 1.100 Höhenmeter. Daneben aber auch reizvolle Ausblicke auf das Bergische Land sowie mit der „Müngster Brücke“ und der „Eschbachtalsperre“ die höchste Eisenbahnbrücke bzw. die älteste Trinkwassertalsperre Deutschlands. Nahe Wuppertals passierten die zwei LG Läufer die erste Halbmarathonmarke bei 2:13 Stunden. „Bis dahin ging die Streckenführung auf und ab, ohne sehr anzustrengen“, so Michael Kohlbrok. Dem ersten Abschnitt folgte das bissige Teilstück bis nach Solingen (42,2km). „Die Steigungen wurden länger und auch manche Gefällstrecken mussten gehend bewältigt werden“, resümierte Michael Kohlbrok über den Mittelteil des Ultralaufs. Bei 30 Kilometern bekam Rainer Emde Probleme in der Leiste und so war es auch kein Wunder das die Beiden den 2. Halbmarathon in 2:32 Stunden absolvierten. Auf dem letzten Teilstück bis zum Ziel kam es für Rainer Emde leider ganz schlimm. Neben Krämpfen musste der Warburger auch noch mit einer blutenden Hand auskommen. Bei Kilometer 55 kam er auf einem schmalen Pfad ins straucheln und stürzte. Um Halt zu finden griff der LG Läufer in einen Stacheldraht – wobei ein freundlicher Mountainbiker ihn mit Verbandsmaterial notdürftig versorgen konnte. Mit Unterstützung seines Laufpartners Michael Kohlbrok brachten die zwei aber auch die letzten „Meter“ hinter sich und erreichten das Ziel in Lennep nach 7:57:03 Stunden. Die Finishermedaille sowie das Finisher T-Shirt hatten sich die zwei danach redlich verdient sowie die kurze Massage. „Das war bestimmt nicht mein letzter Start hier“, meinte Michael Kohlbrok im nach hinein, dem die Organisation und auch das Flair des Röntgenlauf beeindruckt hat.

Foto(Kohlbrok): Zeigten sich begeistert von der Strecke, dem Flair und ihrer Leistung! v.l. Michael Kohlbrok und Rainer Emde absolvierten gemeinsam die 63,3 Kilometer beim Röntgenlauf um Remscheid.