Laufsport: Norbert Schümann mit neuer persönlicher Bestzeit beim Berlin Marathon´07
André Fechner von seiner Zeit sichtlich erstaunt
Warburg/Berlin(als). Der eine wollte es locker angehen, der andere peilte eine neue Bestzeit an. André Fechner und Norbert Schümann von der LG Bauerkamp Warburg gingen am letzten September Sonntag den 34. Berlin Marathon 2007 mit unterschiedlichen „Ansichten“ an. Im Ziel konnte oder wollte der Scherfeder Fechner dann doch mehr und der Ikenhausener Schümann erfüllte sich sein Wunschergebnis.
Zusammen mit rund 35 Tausend anderen Marathon „Verrückten“ bildeten die zwei LG Ausdauersportler früh Morgens beim Start „Straße des 17. Juni“ den Läuferwurm auf die kommende Stadtrunde. „Ich habe die letzten drei Monate so gut wie gar nicht trainieren können und nur einen langen Lauf gemacht“, deshalb wollte André Fechner den Lauf durch die Berliner City genießen. Die ersten zwei Kilometer ging der M30er noch locker an, dann aber entschied er sich für die schneller Gangart. In einem 21 Minuten Schnitt über die 5km Distanzen erreichte der LG Läufer die Halbmarathon Marke im Stadtteil Schöneberg nach 1:28 Stunde. „Das Tempo konnte ich bis gut 8 Kilometer vor den Ziel halten dann fehlte die Ausdauer nach hinten raus“, so Fechner der sich auch bei den letzten Verpflegungspunkten mehr Zeit nahm. Das Ziel kurz nach dem Brandenburger Tor erreichte er nach 3:05:44 Stunden. „Das sind gerade mal gut fünf Minuten mehr als bei meinem Start im letzten Jahr, und da war ich voll im Training“, zeigte er sich sichtlich erstaunt. Von Beginn an Tempo machen hatte sich Norbert Schümann vorgenommen für sein „unter vier Stunden Anliegen“. „Auf den ersten Kilometern bekam ich dann auf einmal Knieprobleme. Das hatte ich beim Training noch nie und im Ziel waren sie spurlos verschwunden“, erklärte der M40er. Sonst ging der LGer die große Runde sehr konstant an und hatte am Ende noch was zu zusetzten. Die ersten Hälfte legte er in 1:51 Stunde zurück – voll im Zeitplan für seinen ersten Marathon unter vier Stunden. Nach dem südlichsten und höchsten Punkt der Strecke dem Platz am „Wilden Eber“ bei Kilometer 28 konnte der dreifache Marathon Teilnehmer noch mal ein Zahn zulegen und erreichte das Ziel nach guten 3:41:56 Stunden. „Da zahlen sich die rund 1000 Kilometer im Vorfeld aus!“, bezieht sich Schümann auf sein Durchhaltevermögen.
Foto(Fechner): Daumen Hoch nach gelungener Vorstellung! v.l. Norbert Schümann und André Fechner nach ihrer Zielankunft auf dem Gelände vor dem Berliner Reichstagsgebäude.

