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Ostwestfälischer Traditionslauf besticht schon seit eh und je durch seine Streckenführung über ungewohntes Terrain und Untergrund!

Nur noch 30,6 km sind über die Höhen des Teutobuger Waldes zu bewältigen, über unterschiedlichsten Untergrund, die da wären Waldweg, Aspalt, Sand, Beton und sogar Kopfsteinflaster. Dabei geht es insgesamt 710 m bergab, aber auch 515 m bergauf, die 121 Stufen eingeschlossen. Und wenn das Wetter nur Regen bereithält, wird die Tortour nicht gerade einfacher.

Der Streckenverlaufsplan:

1. Hermannsdenkmal (Start)
2. Bach, links Forsthaus
3. Abzweigung in Reitweg
4. Straße
5. Sattel z. Gr.Ehberg und Allhornberg
6. Kreuzung Panzerstraße
7. Betonbrücke
8. Abzweigung zur Stapelager Schlucht
9. Sandweg Stapellager Schlucht
10. Tönsberg
11. Verpflegungsstelle in Oerlinghausen
12. Schopketal
13. Autobahnbrücke
14. Treppen in Lämershagen
15. Funkturm
16. Aussichtsturm Eiserner Anton
17. Überquerung der Osningstraße
18. Ehberg
19. Überquerung der Bodelschwingstr.
20. Sparrenburg (Ziel)

Laufsport: 4 Läufer der LG Bauerkamp Warburg starten beim Hermannslauf 2006
André Fechner mit gutem Einstand beim Debüt
Warburg/Bielefeld(als). Nicht nur der Sieger des Hermannslauf 2006 Elias Sansar konnte eine klasse Zeit vorlegen. Auch die vier Läufer der LG Bauerkamp Warburg zeigten sich hochzufrieden mit ihrer Leistung beim 35. Hermannslauf am letzten Aprilsonntag.
Ganz vorne weg war es André Fechner der sich bei seinem Hermannslaufdebüt klasse einfügte. Der zweite Vorsitzende der LG kannte zwar die Strecke noch nicht aber bekam die Renneinteilung recht gut hin. „Die Berge haben es schon in sich“, meinte der Warburger und fügte an das Streckenkenntnis beim Hermannslauf sehr wichtig ist. Trotzdem reichte es für den schnellen LG Läufer zum Titel „bester heimischer Starter“. 2:16:31 Stunden benötigte er für die Strecke vom Hermannsdenkmal bis zur Bielefelder Sparrenburg und platzierte sich immerhin unter den besten 200 Läuferinnen und Läufer. In seiner Altersklasse M30 rangierte der LGer im Ziel auf Platz 29. Fast eine halbe Stunde später erreichte Sergius Strese die Sparrenburg. Seine Bestzeit von vor drei Jahren war zwar nie gefährdet, doch mit dem derzeitigen Trainingspensum war daran auch nicht zu denken. Rund 2:22 Stunden standen damals auf der Urkunde wobei diesmal die Uhr bei 2:43:37 Stunden stehen blieb. Aus der letzten Gruppe gestartet rollte der Peckelsheimer das Feld von hinten auf und machte dabei eine Menge Boden gut was ein Platz unter den besten Fünftel bestätigte. Die anderen zwei LGer überquerten fast Zeitgleich die Ziellinie. Alexander Selter und Rainer Emde lagen am Ende nur eine Minute auseinander und verbuchten beide eine neue Bestzeit. Selter, das letzte mal 2002 mit dabei, erreichte nicht ganz die Zeit aus diesem Jahr erklärte aber im Ziel „Damals war die Strecke 500 Meter kürzer und hochgerechnet war dieser Lauf schneller“. 2:48:47 Stunden benötigte der M30er bei seinem fünften Start über die Traditionsstrecke. Im letzten Jahr noch über der 2:50 Stunden Marke gelang Rainer Emde die angestrebte Bestzeit. Mit einem langen Trainingsprogramm im Rücken war der Warburger gut vorbereitet und freute sich über seine Zeit von 2:49:32 Stunden.

Foto (Fechner): Der zweite Vorsitzende und schnellste im Roten Dress der LG André Fechner mit dem Schnappschuss seiner Laufkollegen. v.l. Sergius Strese, Alexander Selter und Rainer Emde konnten bei der Kleiderausgabe, an der Bielefelder Sparrenburg, schon wieder beherzt lachen und freuten sich über den gelungenen „Hermann“.