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Laufsport: Zwei Läufer der LG Bauerkamp absolvierten Marathon in „Main-City“
Dirk Borchert bekam Lust auf mehr
Warburg/Frankfurt(als). Für den einen die Premiere für den anderen der zweite Durchgang. Dirk Borchert und Rainer Emde standen wie gut 16.000 andere Marathonis am letzten Oktober Sonntag beim „Messe Frankfurt Marathon“ an der Startlinie. Die zwei Langstreckler im Dress der LG Bauerkamp Warburg zeigten sich begeistert von der Stimmung in den Häuserschluchten der „Main-City“.
Ganz „professionell“ hatte sich Dirk Borchert mit seinem Marathon erfahrenen Mitstreiter Rainer Emde schon seit gut einem drei viertel Jahr auf den Höhepunkt in Frankfurt vorbereitet. Dabei nutzten die beiden als Wettkampfvorbereitung vor allem die 20km Distanzen beim Nordhessencup und machten nebenbei noch die Serie voll. Borchert kam in seiner Altersklasse M40 auf einen zehnten Platz im hinteren Mittelfeld wo sich auch Rainer Emde als 15. in der M45 breit machte. Hoch zufrieden und überwältigt von der Stimmung in der Frankfurter Festhalle überquerte Dirk Borchert über die Ziellinie. „Das war echte Stadionatmosphäre“, so der Wormelner, der immerhin mit dem ersten Drittel der Marathonmeute einlief. 4:06:01 Stunden signalisierte die Anzeigetafel für den LG Läufer der sich damit schon ein weiteres Ziel setzten konnte. „Unter 4 Stunden!“ heißt die Parole für den nächsten Angriff auf die 42,2 Kilometer. Dabei hatte er sich den Lauf gut eingeteilt und war sogar auf der zweiten Hälfte um gut 6 Minuten schneller. „Bis die Masse am Start erst mal ins laufen kommt, da verlierst du unheimlich viel Zeit“, stellte der Premierläufer fest, der für die ersten 5km rund 36 Minuten benötigte. Aber auch mit der guten Vorbereitung ging der Marathon an den M40er nicht spurlos vorbei, so das er sich im Zielbereich erst mal eine lange Pause auf der Liege gönnte. Weitaus größere Ambitionen als „ankommen“ hatte Rainer Emde auf dem Marathon Fahrplan stehen. Der Warburger wollte bei seinem zweiten Start in der Mainmetropole seine Zeit auf unter 3:45 Stunden drücken und ging dementsprechend forsch an. Bis zur Zwischenbilanz bei 21,1 Kilometern lag der M45er mit einer Zeit von knapp unter 1:50 Stunde voll im Soll konnte aber ab Kilometer 32 dieses Tempo nicht mehr halten. „Die Beine wollten einfach nicht mehr mitspielen“, so Emde, obwohl sich die zwei LGer mit Läufen um die 35 Kilometer im Training an diese Distanzen gewöhnt hatten. „Nach ein paar Dehnübungen am Straßenrand ging es dann aber weiter“, meinte Emde für den aufgeben nie ein Thema ist. Trotz der Probleme erreichte der Langstreckler das Ziel dann immer noch in 3:58:30 Stunden und damit um ein paar Sekunden besser als im Vorjahr.

Foto (Selter): Für den einen fast schon Alltag, für den anderen eine Premiere! v. l. Mehrfachstarter Rainer Emde und Marathonneuling Dirk Borchert.