Laufsport: LG Läufer zeigten sich begeistert vom Hannover und Nürnberg Marathon
Rainer Emde verbessert Marathon Zeit
Warburg/Hannover/Nürnberg(als). An zwei Fronten liefen am ersten Maisonntag vier Läufer der LG Bauerkamp Warburg durch die Starttore auf die große Herausforderung eines jeden Läufers. Bei den Marathon Veranstaltungen in Hannover und Nürnberg zeigten sich die LG Marathonis begeistert von der Strecke und Kulisse.
Bei widrigen Bedingungen starteten Rainer Emde, Heinrich Schafmeister und Harald Bauerkamp ihren zwei Runden entlang am Maschsee und durch die Hannoveraner Nord- und Oststadt. Rund 2000 Läuferinnen und Läufer nahmen die Marathon Distanz unter ihre Schuhe, wo an diesem Tag auch der und die Deutsche Marathonmeister und –meisterin ausgemacht wurde. Die drei LGer liefen alle ihr eigenes Rennen. Vorne weg Rainer Emde! Der Warburger hatte sich vorgenommen seiner Zeit aus Frankfurt noch ein paar Minuten abzufeilen und lag bis zur Halbzeit noch gut im Soll. „Die Erkältung im Vorfeld meldete sich in der zweiten Hälfte und das miese Wetter lag mir auch nicht“, bedauerte Rainer Emde, der sich eine besser Zeit erhofft hatte. Sein Ziel die Bestzeit zu toppen schaffte der M40er dann doch noch und kam nach 3:54:21 Stunden ins Ziel. „Gut durchgekommen“, das kurze Fazit von Heinrich Schafmeister. Der LG Marathoni erreichte das Ziel am Rathausplatz nach 4:06:10 Stunden, sah aber diese Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Bis zum zweiten drittel konnte ich den Tempomacher für „unter 4 Stunden“ noch folgen, aber mit dem Trainingspensum im Vorfeld war ich schon Beginn an skeptisch ob es klappen würde“, so Schafmeister. Bei Kilometer 41 sprang dann für den M35er die Uhr auf 4 Stunden, der sich aber bedeutend besser fühlte als beim „Reinfall“ Münster Marathon 2003. „Noch nie war ich nach einem Marathon so gut drauf“, zeigte sich LG Vorsitzende Harald Bauerkamp förmlich euphorisch. Bei seinem ersten Marathon seit 3 Jahren wollte der „LG Namensgeber“ es zwar nicht übertreiben, doch ein bisschen mulmig war ihm schon am Start. „Ich bin zum ersten mal die komplette Strecke durchgelaufen, und konnte mit den Helfern an den letzten Verpflegungsstellen noch Späße machen“, freute sich der M60er, der es nach 4:58:39 Stunden hinter sich gebracht hatte.
Im Süden Deutschlands entschied sich Rainer Bettermann kurzfristig für den Nürnberg Marathon. „Eigentlich wollte ich auch in Hannover starten, doch nach der Grippe hatte ich erst abgesagt“, so Bettermann. Dem LGer lachte, im Gegensatz zu seinen Mitstreitern“ die Sonne entgegen. In weiser Vorrausicht machte der M40er von Beginn an ganz Piano um nicht zu sehr nach hinten raus abzufallen. „Zwischendurch spielte ich doch mit dem Gedanken auszusteigen, doch der Schweinehund war stärker“, scherzte der Warburger hinter und fügte an „3:55:54 Stunden - an einen Bestzeit war an diesem Tag nicht zu denken, das hätte auch die Streckenführung nicht hergegeben“.
Foto (Selter): v.l. Rainer Emde, Heinrich Schafmeister und Harald Bauerkampf zeigten sich begeistert vom Lauf durch die Niedersächsische Hauptstadt.

