Leichtathletik: Bahneröffnung des LV Bördeland Borgentreich
Warburg/Borgentreich(als), den 18.05.2003. 64 Athletinnen und Athleten bei einer Kreismeisterschaft - das hätten auch mehr sein können. Zwar blieb die Resonanz damit im Rahmen der letzten Jahre, doch die Truppe um Andreas Weidner und die Abordnung des TuS Westheim stellten schon gut zwei Drittel der Teilnehmer. Doch auch so konnten die Kleinen der LG stark auftrumpfen, und räumten Titel Massenweise ab.
Besonders in den Klassen Schülerinnen D und C machten die Athletinnen des "GERMETA Junior Team" der LG Bauerkamp die Plätze an der Sonne unter sich aus. Egal welche Disziplin an Clarissa Fritz (W8) und an Ricarda Kamm (W9) war für die restlichen Aktiven nie ein Vorbeikommen an den Beiden Nachwüchslern der LG dran zu denken. Die 50m Sprint klar für sich entschieden, im Weitsprung mit dem weitesten Satz mußte Clarissa lediglich beim Schlagball die letzten Kraftreserven mobilisieren um sich mit 15,5m und knappen halben Meter Vorsprung vor der Westheimerin Vivien Figge zu behaupten. Deutlicher machte es Ricarda Kamm vor, wie man die restliche Konkurrenz in den Schatten stellt. 8,3 Sekunden über die 50m, 3,42m im Weitsprung und 17,5m beim Schlagball, die LGerin beherrschte den Rest immer mit Sekunden oder Meter Vorsprung. In der ersten C Schülerinnen Klasse W10 kam es zum Duell Annalena Schäfers (LG Bauerkamp) gegen Kristin Nagel (SV Nörde). Derzeit noch als Kontrahentinnen an der Startlinie machen die Beiden jetzt zusammen gemeinsame Sache bei den "Rothemden" aus Warburg. Über die 50m noch die Nasenspitze, nach 8,2 Sekunden, vor der Nördenerin, mußte Annalena Schäfers der SVerin im Weitsprung und besonders im Schlagball (33,0m für Kristin) der kommenden Vereinskollegin den Vorrang lassen. Für die Jungs der LG war es an die begehrten Meistertitel zu kommen dagegen etwas leichter. In den meisten Klassen standen die A und B Schüler meist alleine oder mit ein bis zwei anderen Leichtathleten in den Blöcken. Carlo Jünemann, Maximilian Behler, Patrick Loh und Ulrich Lentz kamen an ihre Titel mit mehr oder weniger Leichtigkeit und mußten nicht das letzte des Möglichen aus sich herausholen. Lediglich "Max Man" Behler stellten sich ein paar "menschliche Hürden" in den Weg. Doch über die 100m (13,0 Sekunden) sowie im Weitsprung (4,52m) war gegen den LGer kein Kraut gewachsen.
