Leichtathletik: : Länderkampf der A Schüler in Doetinchem (NL)
Warburg/Doetinchem(als). Samstag den 6. September 2003. Die letzten Wochenenden vor den Ferien waren für Tristan Borchert schon eine harte Nuss. Westfälische Meisterschaften, Westdeutsche Meisterschaften und Westfälische Mehrkampfmeisterschaften, da hatte sich der 15 Jährige schon die Schul-bzw. Sportauszeit verdient. Doch als ihn der FLVW zum Schülervergleichskampf in Doetinchem gegen eine Niederländische Auswahl, am heutigen Samstag, einlud - da konnte der A Schüler natürlich nicht nein sagen!
Tristan Borchert beim Sprung über 1,80m
Zusammen mit 40 anderen Athletinnen und Athleten aus dem Westfalenteam möchte der Wormelner und die anderen jungen Athleten zeigen das die Deutsche Leichtathletik nicht ganz so tief gesunken ist wie WM in Paris es zeigte. Mit einem letzten gemeinsamen Training am gestrigen Freitag in Kaiserau fuhr die Abordnung heute kurz über die Grenze nahe Arnhem. In seiner Paradedisziplin, dem Hochsprung, startet der Gymnasiast für die Westfalen zusammen mit Sebastian Kock, amtierender Westdeutscher Meister im Hochsprung. 1,80 Meter stehen derzeit für den Schüler als beste Höhe in der persönlichen Bestenliste, die er auch schon mehrfach bestätigen konnte. "Vielleicht liegt die Latte im Ausland etwas günstiger", flachst Borchert, den eine neue Bestleistung als krönenden Abschluss der Saison nicht ungelegen käme. Aber auch in anderen Disziplinen könnten die Dienste des Drittplazierten bei den Westfälischen Meisterschaften im Hochsprung benötigt werden. "Die Niederländer werden mit einem starken Team aufwarten und darum dürfen sich die Westfalen keinen Punktverlust erlauben. So könnten wir bei Ausfällen von Aktiven den einen oder anderen Athleten auch in einer anderen Disziplin einsetzten", so FLVW Jugendbildungsreferent Frank Prianon.
Tristan Borchert kann Stolz sein!
"Einfach super", andere Worte fand Tristan Borchert nicht um das Wochenende bei dem Schülervergleichskampf in Doetinchem gegen eine Niederländische Schülerauswahl zu beschreiben. Dabei konnte der 15 Jährige der LG Bauerkamp Warburg einige Zähler auf das Punktekonto des Westfalenteams beisteuern. Wir haben uns gut verkauft, doch gegen die komplette Schülerinnen und Schüler A Elite der Niederlande war nichts zu machen", musste der Wormelner ehrlich zugeben. Mit 41 Aktiven war die Abordnung des FLVW angereist und damit nicht nur von der Klasse sondern auch von der Masse her klar unterlegen. "Jeweils die ersten sechs in jeder Disziplin konnten Punkte holen, aber da wir meist nur mit zwei Athleten vertreten waren wurde es recht eindeutig", so der Leichtathlet im nachhinein. Mit 282 zu 216 Zählern gingen die Holländer am Ende siegreich hervor. Auch im
Hochsprung, in dem Tristan Borchert für die Westfalen an den Start ging, stand ein Kontrahent auf dem obersten Treppchen. "Wir haben uns gut verkauft, doch gegen die komplette Schülerinnen und Schüler A Elite der Niederlande war nichts zu machen", musste der Wormelner ehrlich zugeben. Mit 41 Aktiven war die Abordnung des FLVW angereist und damit nicht nur von der Klasse sondern auch von der Masse her klar unterlegen. "Jeweils die ersten sechs in jeder Disziplin konnten Punkte holen, aber da wir meist nur mit zwei Athleten vertreten waren wurde es recht eindeutig", so der Leichtathlet im nachhinein. Mit 282 zu 216 Zählern gingen die Holländer am Ende siegreich hervor. Auch im Hochsprung, in dem Tristan Borchert für die Westfalen an den Start ging, stand ein Kontrahent auf dem obersten Treppchen. Jasper Lange überquerte die Latte bei 1,92 m und distanzierte Borchert, der auf einen tollen zweiten Platz kam, doch um ein gutes Stück. Nach übersprungenen 1,78m lag für den LGer die Latte zu hoch, der auch bei einem klasse Tag den ersten wohl nicht hätte gefährden können. "Die 1,80m oder etwas mehr hätte ich trotzdem noch ganz gerne geschafft, aber bei dem regnerischen Wetter und dem böigen Wind ging es einfach nicht höher", stellte er später klar. Sein Verbandskollege Sebastian Kock, der als Westdeutscher Meister eher in die Bresche für die Westfalen springen sollte, kam mit der Doppelbelastung Hochsprung und 100m Hürden nicht ganz zurecht, und musste schon nach 1,70m passen. Zum Ende hin konnte sich der Gymnasiast, der schon mit der Nominierung ins Westfalenteam Luftsprünge fabrizierte, über einen nicht ganz erwarteten zweiten Rang freuen.

