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Triathlon: Deutsche Hochschulmeisterschaften 2003

Hamburg/Warburg, Sonntag, den 07.09.2003. Das Jahr hatte für den Chemnitzer Student nicht gerade gut angefangen, aber zum Saisonenden konnte der Triathlet noch mal ein versöhnliches Ende bei den Deutschen Triathlon Hochschulmeisterschaften in Hamburg erreichen. Mit Rang fünf verpasste Ludger Held nur knapp einen Platz auf dem Siegerpodest.
Genau zum ungünstigsten Moment, am Ende der Saisonvorbereitung 2003, erwischte den Warburger die Grippe und setzte ihn für mindestens acht Wochen flach. Mit dem Trainingsdefizit im Rücken verpasste der 25 Jährige auch seine zweite Triathlon Bundesliga Saison im Trikot des TV Lemgo. Erst zum anspruchsvollen "Sixtus Alpen-Triathlon" im Juli konnte er wieder seine gewünschte Form abrufen und landete auf eine guten 46. Rang innerhalb der Deutschen Triathlon Elite über die Olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad und 10km Laufen) mit 2:12:30 Stunden.

Holger mit Rad

Im besser in Tritt sollte dann der "Holsten City Man 2003" in Hamburg der krönende Abschluß für Held werden. "Der City Man, als Weltcup Event, ist einer der drei größten Triathlon auf der Welt. Hier zu starten ist schon was ganz besonderes", freute sich Ludger Held auf die Hansestadt. Für seine TU Chemnitz am Start sprang er mit der ersten von zwei Gruppen in die Fluten der Binnen- und Außenalster über die 1,5 km Schleife. "Der größte Teil meiner Gruppe ging die ersten 300m eine irrwitziges Tempo im Wasser an, da habe ich mich dann doch erst mal zurückgehalten", meinte Held kopfschüttelnd im Ziel und wurde auf den folgenden Metern voll bestätigt. Einen nach dem anderen sammelte der Warburger wieder ein, konnte dabei aber selten den Sogschatten der vor ihm herschwimmenden nutzen. Mit 20:47 Minuten stieg der Ausdauerathlet als sechster aus dem Wasser und schwang sich aufs Rad durch die Hamburger Innenstadt. Die flachen 40km absolvierte Held recht unauffällig in der Spitzengruppe, merke aber schon hier seine derzeitige Knochenhautentzündung am Schienbein, die der Student jetzt erst mal vollends auskurieren möchte. Doch das am Ende die entscheidenden Minuten und Sekunden fehlten lag weniger an der Behinderung sondern eher an dem Missgeschick beim Wechsel vom Rad in die Laufschuhe. In ordentlichen 59:40 Minuten kam Ludger Held in die Wechselzone zur letzten Disziplin. Hier ging dann für den Triathlet die große Sucherei nach seinem Stellplatz los. Erst nach gut 2 Minuten war er auf der 10km Laufstrecke, da hatten die anderen im Forderfeld dem Chemnitzer aber schon eine satte Minuten aufgebrummt. Mit konstanten 3:30 Minuten pro Kilometer konnte Held dann stetig Boden gut machen, und setzte sich über die Distanz auf den fünften Rang fest, der aber wiederum von den zwei hinter ihm laufenden hart attackiert wurde. Gehandikapt von seiner Entzündung die Ludger Held immer mehr zu schaffen machte lies er es dann auf einen langgezogenen 200m Sprint ankommen und rettet sich noch, mit einem 3 Sekunden Vorsprung, vor dem sechsten ins Ziel. 2:00:56 Minuten standen am Ende für den Chemnitzer Student auf der Stoppuhr, der sich tierisch über den tollen Platz bei seinem letzten Wettkampf in 2003 freute.