Leichtathletik: LG Läufer bewältigen 30. Berlin Marathon
Berlin/Warburg(als), den 28.09.2003. Warburg(Berlin(als). Noch mal ein Blick zurück zum Brandenburger Tor, die letzten Schritte unter dem Jubel der Menschen auf beiden Seiten - dann war es vollbracht. Eine Läuferin, drei Läufer der LG Bauerkamp Warburg und eine Inline Skaterin erreichten beim Berliner Jubiläumsmarathon als "Gewinner" das Ziel.
von links: Alex Selter, Victoria Lücke, Johannes Schönhals, Sergius Strese und Christian Strese
Bevor die "Zweifüßler" an die Startlinie gingen machten sich an den Samstag vorher die Inlineskater auf die Piste durch die Hauptstadt. Egal ob auf vier oder fünf Rollen die "schnellen Gleiter" trumpften mit einem neuen Teilnehmerrekord von fast zehntausend Startern auf. Unter den bunt gekleideten Inlinern auch Helga Steffens. Die Warburgerin rollte durch die Stadtteile in der Nettozeit von 2:03:59 Stunden, und platzierte sich damit in der Klasse F40 unter die ersten 300 Inlinerinnen. An dem Sonntag machte sich dann die breite Masse von fünfunddreißigtausend Läufern, Power-Walkern und Rollstuhlfahrern auf die "Besichtigsungstour". "Durch die neue Streckenführung stehen jetzt an der kompletten Strecke überall die Zuschauer die einen nach vorne peitschen", so Alexander Selter der schon zum zweiten mal an die Startlinie ging. Punkt 9 Uhr machte sich der lange "Bandwurm" dann auf den Weg quer durch Berlin mit Ziel Brandenburger Tor. Ein bisschen schneller sollte es doch vorwärts gehen, aber von ganz hinten wollte und konnte Sergius Strese einfach nicht ins rollen kommen. Der A Jugendliche hatte schon auf den ersten 10km einen Menge Zeit verloren und kreuzte die Halbmarathonmessung bei gut 2 Stunden. "Ich habe bestimmt 1 bis 2 Kilometer mehr zurück gelegt, so viel Zick Zack bin ich gelaufen", sagte der Peckelsheimer, der bei seinem Marathondebüt nach 3:46:26 Stunden reinkam und auf der zweiten Hälfte noch mal zulegen konnte. Von dem gleichen Problem stand Johann Schönhals, der sich für das Bundeswehr Leistungsabzeichen Marathon "quälte". Bis 15 Kilometer hielt der Unteroffizier mit dem LGer mit, bevor er lieber einen Gang runter schaltete. Mit relativ konstanten Durchgangszeiten verpasste er nur knapp die magische Zeitengrenze von unter 4 Stunden um gerade mal 50 Sekunden. Dem "Bundi" knapp auf dem Fuße erreichte Viktoria Lücke das Ziel beim Wahrzeichen Berlins. Die LGerin, zum ersten mal bei der "Tour der Leiden" dabei, zog sich toll aus der Affäre und genoss die schnelle Strecke mit dem super Flair am Rande. Mit einer guten Vorbereitung in der Hinterhand und in den Füßen machte die W30erin auch nach 4:01:10 Stunden einen guten Eindruck. Ganz so eine guten machte Alexander Selter nicht mehr als er nach 4:18:24 Stunden ankam. Auch wenn es für eine kurze Laola Welle vorm dem Ziel noch reichte musste der Warburger auf den zweiten Abschnitt einige Gehpausen einlegen. "Für so eine lange Strecke habe ich eigentlich zu wenig getan, aber vielleicht hat einen die Erfahrung über die Distanz gerettet", freute sich der M20er hinterher
