Triathlon Bundesliga in Gladbeck:
Gladbeck/Warburg(als) Am Sonntag, den 02. Juni startete die Triathlon Bundesliga in die neue Saison. Unter den Vielseitigkeitsathleten ebenfalls vertreten der Warburger Ludger Held im Trikot des Bundesliga Aufsteigers TV Lemgo. Bei 5 zu der Bundesliga gehörenden Veranstaltungen machten die Triathleten dann zum ersten mal in Gladbeck halt.
Wie auch in vielen anderen Ligen ist Triathlon, in der Bundesliga, ein Mannschaftssport. 5 Starter pro Verein absolvieren die Schwimm-, Rad- und Laufstrecken wovon die Zeit des letzten Teammitglieds entscheidend ist.
In Gladbeck die Besonderheit der Doppelstart. Sonst die übliche Olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen) standen in dem Ruhrgebietsstadt zwei Starts an. Vormittags der Grand Prix (250m, 5,5km, 2,5km) und Nachmittags der Mannschaftssprint (550m, 22km, 5km). Morgens in der ersten Gruppe gleich mit dabei Ludger Held, der es mit nicht geringeren Athleten wie Olympiavize Stephan Vuckovic oder Lothar Leder aufnehmen mußte. Aber der Chemnitzer Student erreichte an diesem Tag nicht seine gewohnte Form und blieb hinter seinen eigenen gesteckten Erwartungen. 3:15m brauchte er für die 250m im beheizten Freibad bevor er auf zwei Räder stieg. Die anschließenden 5,5km auf dem Rad absolvierte er in 10:53 min bevor er 8:57 min für die 2,5 km lange verbleibende Laufstrecke benötigte, dessen Zeit den Warburger am meisten wurmte. "Auf der Laufstrecke lief es einfach nicht so rund wie ich wollte, obwohl ich das Winter- und Frühjahrstraining schon etwas darauf ausgelegt hatte", haderte er mit sich selbst. 23:06 Minuten standen am Schluß für den 24 Jährigen an. Beim nachmittaglichen Mannschaftssprint wurde dann in der Reihenfolge der Grand Prix Plazierungen (Addition der 5 Athletenzeiten) gestartet, wo die komplette Distanz als Team absolviert wird und mindestens vier geschlossen ins Ziel kommen müssen. So sprang das Team der TVer als 14. ins Becken. Die 1,5km Schwimmstrecke kraulten die Lemgoer in 12:11 min. "Mit Hinsicht auf`s Laufen hatte ich den anderen von vornherein gesagt das ich auf dem Rad viel Führungsarbeit leisten werde, um ihnen lange Windschatten zu geben", stellte sich Held ganz in den Dienst der Mannschaft. Mit dem Warburger als längsten im Wind brauchte das OWL Team 32:40 Minuten für die 30km lange Rundstrecke. Die restlichen 5km nahmen die Vereinskollegen dann ohne Held in Angriff. Auf dem flachen Straßenkurs liefen die Lemgoer eine 17:23 Minuten, und verbesserten sich noch um einen auf den 13. Rang. Held folgte dem Team eine gute halbe Minute später ins Ziel, und erreichte eine Endzeit von 1:03:11 Stunde. Nächste Bundesliga Station für den erfolgreichsten heimischen Triathlet ist Frankfurt am kommenden Sonntag.
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2002
