Sie sind hier: Aktivitäten 2002

1. Triathlon Bundesliga in Frankfurt:

Frankfurt/Warburg(als) Bei seinem zweiten Auftritt in der 1. Triathlon Bundesliga lief das Schwimm-, Rad- und Laufprogramm von Ludger Held runder ab als noch in Gladbeck vor zwei Wochen. Der Warburger Triathlet, im Trikot des TV Lemgo, machte, am letzten Sonntag, bei der zweiten Station der Bundesliga in Frankfurt eine bedeutend bessere Figur.

Foto: Und ab geht die Post!

Dabei ging es am Frankfurter Rebstockgelände nicht nur um wichtige Plazierungen für die Bundesliga, anbei wurde auch noch der Deutsche Triathlon Meister ausgemacht und um die Qualifikationen für die Europameisterschaften gekämpft. Für den Chemnitzer Student stand aber vor allem eine gute Plazierung und das Mannschaftsabschneiden an erster Stelle. Die TVer belegten vor dem Hessischen Event den 13 Rang in der Ligaliste, und hofften nun mit einem guten Resultat zum rettenden 15 Platz etwas Abstand zu gewinnen.
Um 14.30 Uhr stieg dann die Deutsche Elite ins Wasser. 160 Triathleten brachten den Rebstockweiher zum "Kochen" und gingen die 3 Runden à 500m gleich forsch an. "Für diese große Teilnehmerzahl waren die ersten 200m vor umrunden der kleinen Insel viel zu kurz. Dadurch habe nicht nur ich, sondern auch viele andere wie Maik Petzhold (6. bei den Deutschen Meisterschaften), den der heimische Triathlet noch vom SG Adelsberg kennt, von Beginn Zeit eingebüßt", so Held im Ziel. 19:43 Minuten standen nach der ersten Disziplin dann für den Lemgoer zu buche bevor er aus dem Neopren auf`s Rad wechselte. Auf der Wendepunkt vom Messegelände Richtung Maincity Downtown und zurück fanden sich gleich mehrere Gruppen von 10 bis 20 Athleten die sich im Windschatten fahren übten. 6 Runden waren zu meistern, wobei sich besonders die engen Wendepunkte als "willkommende" Sturzzone für die Sportler entpuppten. In Gruppe vier agierte Ludger Held nicht nur als Mitfahrer, sondern versuchte auf der 4 Schleife selber Druck zu machen, ohne die anderen ermuntern zu können mitzuziehen. Letztmals in der Wechselzone zeitigten die Offiziellen 57:31 Minuten für Held, der mit dem breiten Mittelfeld die 40km Radstrecke beendete. Das Laufen, sonst eher nicht seine Stärke, stimmte den TVer heute eher freudig - wenig Schatten bei über 30 °C Lufttemperatur machten die 10 Schlußkilometer nicht gerade angenehm. "Auf der Laufdistanz brauche ich erst ein paar Meter um in Tritt zu kommen, doch von Runde zu Runde wurde es flüssiger", stellte der Warburger im nachhinein klar. Vier davon à 2,5 km mußten die Triathleten am Ende absolvieren, und besonders auf der letzten schaltete der Student noch mal den Turbo ein. Den Akku noch nicht ganz lehr, konnte Held auf den letzten Metern noch viele Plätze gut machen und zeigte mit 34:14 Minuten eine starke Laufleistung. Insgesamt benötigte er für die Olympische Triathlon Distanz 1:51:28 Stunde und rangierte am Ende auf Platz 54 (AK Platz 30.). Auch mit der Mannschaft konnten die Lemgoer glänzen. Platz 11 sicherte das gesteckte Ziel näher ans rettende Ufer zu gelangen.