Triathlon Bundesliga - Sixtus Alpen-Triathlon:
Schliersee/Warburg(als) Nach den flachen Events Mitteldeutschlands ging es für Ludger Held in der Triathlon Bundesliga, am letzten Samstag, in die Berge. Der Sixtus Alpen-Triathlon rund um den Schliersee forderte vor allem auf der Rad- und Laufstrecke den Ausdauerathleten alles ab. Sein unverwechselbarer Charakter hat das Rennen im Süden von München zum echten Klassiker gemacht.
Foto: Ludger Held in Aktion
So gaben sich dann auch hier das "Who ist Who" der Triathlon Szene die Klinke in die Hand um ein Stück des reichhaltigen Preisgeldkuchens abzustauben. Der Warburger indes mußte mit aufgescheuerten Ferse und ein Mittel gegen die Schmerzen die Olympische Distanz angehen. "Beim Schwimmen, Radfahren und Laufen hat es mich so gut wie gar nicht gestört nur das Schmerzmittel tat sein übriges - ich war eben nicht richtig fit", meinte der 24 Jährige am Ende. Gut 150 Bundesligisten und Elitekämpfer gingen ohne den gewohnten Neopren Anzug (Verbot ab 20°C Wassertemperatur), was bei vielen Athleten ein Schmunzeln hervorrief, am Kurpark ins Wasser. Auf einen Dreieckskurs von 1,5 km Länge durch den Schliersee sah man auf den ersten 500m den übliche Kampf um eine gute Ausgangsposition. Zusammen mit seinen Teamkollegen Clemens Coenen und Steve Scholtyseck, vom TV Lemgo, stieg Ludger Held nach 20:54 Minuten aus dem kühlen Naß. Von dort an "genossen" die Triathleten die 40km lange, äußerst anspruchsvolle, Raddistanz rund um den Schliersee. Highlight der zweiten Disziplin war der Schlußanstieg zum Spitzingsee über 4km mit einer Steigung über 4km mit einer Steigung von 14%. "Hier trennte sich dann wirklich die Spreu vom Weizen", so Held der hier sein Vorteile auf den Rad ausspielte und einige Kontrahenten stehen lies. 1:37:09 Minuten zeigte die Zwischenzeit für den Warburger bevor er die 10km Laufstrecke anging. Auf der Radstrecke vorgewarnt ging es zu Fuß mit dem selben Profil weiter. Die ersten 3km Bergab zum einrollen zeigte die Tendenz auf den letzten Kilometern immer aufwärts. "Eigentlich keine große Sache, doch der kleine Anstieg mit 17% in der Mitte des Rennens kam mir schon wie eine Wand vor", so Held mit gehörigen Respekt. Das hier keine Bestzeiten zu erwarten waren bewies die Laufzeit, des teilweise auch für die LG Bauerkamp Warburg startenden, von 40:50 Minuten. In Frankfurt letztmals absolvierte er noch die gleiche, als flache, Distanz in einer 34er Zeit. Als Endzeit stoppten die Verantwortlichen für den heimischen Triathlet eine 2:17:59 Minuten womit er sich auf Platz 63 in der Bundesliga Wertung einreihte. Der TV Lemgo behauptet weiterhin seinen 12. Platz in der Bundesliga Tabelle nachdem die Mannschaft beim "Bayern Event" auf dem gleichen Rang landete, und sich etwas Luft zu den Verfolgern verschaffen konnte.
