Triathlon Bundesliga in Heilbronn:
Warburg/Heilbronn(als), den 3. August 2002. Mit ihrer besten Mannschaftsleistung in der Bundesliga sicherten sich die Triathleten des TV Lemgo den Platz in der Liga für die kommende Saison. Beim letzten Event am Breitenauer See, nahe Heilbronn, erreichten die Ostwestfalen einen überraschenden fünften Rang. Auch der Warburger Ludger Held steuerte mit seinem Ergebnis zum abschließenden elften Tabellenplatz einiges bei.
Foto: Ludger in der Rad Wechselzone ... !
An Ausspannen im Naherholungsgebiet des Breitenauer Sees konnten die Spitzenathleten der Bundesliga nur träumen, als sie zum Schwimmen in den See eintauchten. Auf dem ausgeschriebenen 750m langen Dreieckskurs umrundeten die Triathleten die Bojen zweimal, bevor sie aus dem kühlen Nass stiegen. Dabei zeigte Ludger Held, für sich selber überraschend, eine klasse Leistung. Nach 22:32 Minuten stieg der Chemnitzer Student als Zweiter der TVer aus dem Wasser. "In der Wintervorbereitung hatte ich hauptsächlich an der Technik gefeilt, und wegen Umbauarbeiten des Hallenbades in Chemnitz kam ich auch nicht so oft wie gewollt zum Schwimmen. Darum wundert es mich schon, dass ich mit einigen anderen mithalten konnte", freute sich Held im Ziel. Auf dem anschließenden welligen Rad-Rundkurs, erwartete den Warburger jeweils eine ordentliche Steigung von gut 600 Metern. Den Topathleten, die sich schnell absetzen, folgte der Rest in einem "zu gemütlichen Tempo", so Held, der auf der Abfahrt immer davon zog, sich aber immer wieder in einer Gruppe einreihte, um Kräfte zu sparen. Nach 39 Kilometern und 1:10:51 Stunde auf dem Rad wechselte er dann auf die bedeutend angenehmere Laufstrecke. Auf den zehn Kilometern um den Breitenauer See konnte er dann noch einige Plätze gutmachen. "Die Strapazen auf dem Rad konnte man nicht nur mir sondern auch vielen anderen im Gesicht ansehen, die ich noch abfangen konnte", bemerkte der 24 Jährige, der sich nach eigener Aussage zu Beginn mehr oder weniger über die Strecke quälte. Erst nach ein paar Kilometern konnte der heimische Triathlet richtig "Fuß fassen". Seine 37:57 Minuten für die zwei Runden zeigten dann auch die Belastung für ihn auf, der sonst für Zeiten um die 35 Minuten gut ist. Insgesamt brauchte Ludger Held 2:11:21 Stunden, der nach Abschluss der Bundesliga jetzt den großen Veranstaltungen fern bleibt und sich mit dem Wintertraining und kleinen Triathlons und Duathlons auf die Saison 2003 vorbereitet.

